Auftakt zur Gestaltung der Wasserstadt

In der Wasserstadt Aden hat die RAG Montan Immobilien jetzt mit ersten Arbeiten im Vorfeld der eigentlichen Baureifmachung des Geländes im nächsten Jahr durch die Stadt Bergkamen begonnen. Dabei wird der 645 Meter lange Parallelhafen des ehemaligen Zechenhafens Haus Aden als Liegestelle für die Schifffahrt hergerichtet, 720 Meter Spundwand entlang des Datteln-Hamm-Kanals gekürzt, rund 1.800 Meter Betriebsweg von der Heiler Kirchwegbrücke bis zur Landwehrbrücke hergestellt und im Bereich des Parallelhafens und des 210 Meter langen Wendebeckens etwa 15.000 Kubikmeter Hafenschlamm ausgebaggert. Die Arbeiten werden durch die ARGE Heitkamp/Stricker bis voraussichtlich Dezember durchgeführt

 

Die Wasserstadt Aden ist eines der anspruchsvollsten städtebaulichen Projekte in Bergkamen und der Region. Der Adensee mit anschließender Gracht wird für alle Grundstücke in der Wasserstadt einen qualitativ hochwertigen Wasserbezug garantieren. So werden viele Grundstücke eine Erschließung sowohl vom Land aus als auch vom Wasser haben. Viele Terrassen oder Gärten haben direkten Seeblick. Selbst die Gewerbe- und Dienstleistungsgrundstücke parallel zur Hamm-Osterfelder-Bahn werden bei mehrgeschossiger Bauweise Seeblick haben. Auch  die Öffentlichkeit wird an verschiedenen Stellen rund um den See Uferbereiche erleben können, die als öffentliche Grünflächen zugänglich sind.
 
Mit der Wasserstadt Aden entsteht ein neues Stadtquartier mit Wohn-, Arbeits- und Dienstleistungsbereichen. Auf 37 Hektar der insgesamt 54 Hektar großen Fläche des ehemaligen Bergwerks Haus Aden sieht die Stadt Bergkamen Wohnbebauung vor, rund zehn Hektar will die RAG Montan Immobilien für die Ansiedlung von Gewerbe und Dienstleistern nutzen.