• Wasserstadt wird Realität – Genehmigung zum Bau des Adensees erteilt Große Freude im Rathaus Bergkamen und bei der RAG Montan Immobilien, Essen

    Erster Beigeordneter Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters (Dezernat für Bauen und Stadtentwicklung Bergkamen) und die Projektleiter Christiane Reumke (Planungsamt) und Thomas Middelmann (RAG Montan Immobilien GmbH / RAG MI) halten glücklich die soeben zugestellte Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg zum Bau des Adensees in Händen. Das 28 Seiten umfassende Werk ist die letzte noch fehlende externe Genehmigung, um die Wasserstadt tatsächlich realisieren zu können. Sie ist Grundvoraussetzung für den neuen ca. 7 ha großen Adensee. Dieser wird die identische Wasserspiegelhöhe wie der Datteln-Hamm-Kanal aufweisen. Damit ist er ohne Schleuse barrierefrei mit Booten der Häuslebauer bzw. Freizeitkapitäne befahrbar. Sogar eine kleine Marina ist vorgesehen. Damit besteht eine Schiffbarkeit vom Adensee ins weitläufige Wasserstraßennetz NRW. Aufgrund der Komplexität und Einmaligkeit dieses innovativen Projekts musste die Genehmigungsbehörde bei der Bezirksregierung Arnsberg viele Prozesse mit den beteiligten Stellen neu aufbauen und koordinieren. „Dafür möchte ich Herrn Dr. Leismann und seinem Team bei der Behörde in Lippstadt meinen besonderen Dank aussprechen, “ so Dr.-Ing. Peters.   Der See bildet das Rückgrat für eines der anspruchsvollsten städtebaulichen Projekte in Bergkamen und der Region. Er wird gemeinsam mit der sich an den See anschließenden Gracht für alle Grundstücke in der Wasserstadt einen qualitativ hochwertigen Wasserbezug garantieren. So werden viele Grundstücke…

  • „Wasserstadt Aden“: Weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem innovativen und 
lebenswerten Stadtquartier in den Startlöchern

    Mit Wirkung vom 11.12.2015 hat der Kreis Unna den Sanierungsplan für das Gelände der ehemaligen Zeche „Haus Aden“ in Bergkamen für verbindlich erklärt. Die Wasserstadt Aden ist das größte Stadt-umbauprojekt im Kreis Unna. Der Leiter des Fachbereichs Natur und Umwelt Ludwig Holzbeck hat angesichts dieser besonderen Bedeutung der Stadt den Bescheid am 17.12.2015 persönlich überreicht. Der Beginn der Bauarbeiten in 2016 ist damit in greifbare Nähe gerückt. Das genehmigte Bodenmanagement ist eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzung der Planungsziele in der Wasserstadt Aden: die Schaffung eines hochwertigen Quartiers für Wohnen, Erholen und Arbeiten in Verbindung mit einer einzigartigen Wasserlandschaft. Die nutzungsbezogene Sanierung und Aufbereitung auf Grundlage der bodenschutzrechtlichen Genehmigung stellt sicher, dass für die künftigen Nutzergruppen gesunde Wohn-, Arbeits- und Freizeitverhältnisse gewährleistet werden. „Der Kreis Unna hat die sorgfältige Vorarbeit auf Basis einer umfassenden Gefährdungsabschätzung gewürdigt und das innovative Flächenaufbereitungskonzept der Stadt Bergkamen bestätigt. Aus einem Ort der Arbeit wird ein vielfältiges Quartier“, erklärt Thomas Reichling, Amtsleiter Planung, Tiefbau, Umwelt, Liegenschaften der Stadt Bergkamen und betont, dass nun das genehmigte innovative Flächenaufbereitungskonzept in der Folge 1:1 umgesetzt werden soll. „Bei der Planung der Wasserstadt Aden wurde von Beginn an nicht nach einfachen oder schnellen Lösungen gesucht, sondern einer hohen Wohn-…

  • „Wasserstadt Aden“: Beendigung der Bergaufsicht durch die Bezirksregierung Arnsberg. Wichtiger Schritt zur Realisierung des wichtigsten Städtebauprojekts in Bergkamen

    Mit Wirkung vom heutigen 1. Oktober hat die Bezirksregierung Arnsberg für das Gelände der ehemaligen Zeche Haus Aden in Bergkamen die Bergaufsicht beendet. Lediglich die Betriebsbereiche der Hauptwasserhaltung und der Grubengasgewinnung verbleiben unter Bergaufsicht. „Nachdem die Kohleförderung im Jahr 2001 endete, gehen hier 80 Jahre Bergbaugeschichte nun auch im rechtlichen Sinne zu Ende.“ Dies erklärte Hans-Udo Jutz von der zuständigen Abteilung Bergbau und Energie der Bezirksregierung am gestrigen Tag. Mit diesem Schritt beginnt nun die Zukunft der Fläche als Standort der „Wasserstadt Aden“. Durch die Beendigung der Bergaufsicht wurde die rechtliche Voraussetzung geschaffen, dass die für die Realisierung der Wasserstadt notwendige sanierungsrechtliche und wasserrechtliche Genehmigung durch den Kreis Unna und das Dezernat Wasserwirtschaft der Bezirksregierung Arnsberg erteilt werden können. Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters, der Erste Beigeordnete der Stadt Bergkamen, zeigte sich hocherfreut: „Mit der Beendigung der Bergaufsicht sind wir der Umsetzung unserer Planungen für das wichtigste Städtebauprojekt der Stadt – die Wasserstadt Aden – wieder ein großes Stück näher gekommen.“ Im Zuge der Schließung der Zeche im Jahr 2002 hatte die Stadt Bergkamen begonnen, mögliche Nachnutzungen für diesen Standort anzudenken. Bis 2007 wurden Planungsideen für das Gelände entwickelt und durch eine entsprechende Rahmenplanung in den Grundzügen fixiert. Im Ergebnis soll mit…

  • „Schritt für Schritt zum Bau der Wasserstadt“, 06.10. Hellweger Anzeiger

    Planungsschritte für das Projekt sind langwierig und schwierig Von Michael Dörlemann Bergkamen Bis auf der Zechenbrache von Haus Aden die erste Veränderung zur Wasserstadt zu sehen sein wird, vergehen noch etwa eineinhalb Jahre. Erst 2016 soll der erste Bagger auf das Gelände rollen. Thomas Reichling, der Leiter des Bergkamener Planungsamtes, vergleicht die Schritte, die zur Wasserstadt führen, gerne mit in einer Reihe von aufgestellten Dominosteinen. Damit will er sagen: Erst wenn ein Schritt vollzogen ist, stößt er den nächsten Schritt an. Bis der Schritt „Der erste Bagger rollt“ an der Reihe ist, sind noch eine ganze Reihe Planungsschritte notwendig. Die haben den Nachteil, dass sie viel Arbeit machen, aber für die Allgemeinheit noch nicht sichtbar werden. Die ersten Dominosteine, die für die Wasserstadt fallen müssen, sind die wasserrechtliche Genehmigung für den geplanten künstlichen See und das Bebauungsplanverfahren für die Wasserstadt. Reichling rechnet damit, dass sich beides bis zum Ende des Jahres hinzieht. Die wasserrechtliche Genehmigung ist Voraussetzung dafür, dass die Kernstücke der Wasserstadt überhaupt gebaut werden dürfen: Der künstliche See und die Gracht, die weiter in Richtung Westen auf die Fläche ragen soll. Der Bebauungsplan regelt, wie die Nutzung an Land aussehen soll. Beide sind die Voraussetzung dafür, dass die…

  • Lage & Umgebung der Wasserstadt

    Unter Infrastruktur finden Sie ab sofort eine Umgebungskarte. Vom eingetragenen Punkt aus können Sie auf die Fläche der zukünftigen Wasserstadt Aden sehen und sich die Umgebung anschauen.