Baustellenlärm

Ein anerkanntes Fachbüro für Lärmimmissionen hat im Rahmen einer Modellrechnung geprüft, ob und in welchem Maße die Anwohner, die in direkter Nachbarschaft zur Stadtumbaufläche wohnen mit Lärmbelästigungen zu rechnen haben. Dabei wurde ein „Worst-Case“-Szenario als Beurteilungsgrundlage herangezogen, in dem davon ausgegangen wurde, dass die größten in Frage kommenden Baumaschinen zeitgleich auf der Stadtumbaufläche eingesetzt werden und umfangreiche Arbeitsmaßnahmen gleichzeitig durchgeführt werden. Auch der Baustellenverkehrslärm hat in der Untersuchung Berücksichtigung gefunden. Dabei wurde festgestellt, dass bezüglich der Lärmemissionen derzeit kein Handlungsbedarf besteht, da alle Lärmgrenzwerte eingehalten werden.

Die Einhaltung der Grenzwerte wird darüber hinaus im Rahmen einer weiteren Ergänzungsmessung kontrolliert.

Bereits im vergangenen Jahr hat das Fachbüro im Rahmen der Bodenaufbauarbeiten Lärmmessungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Lärmgrenzwerte im Bereich der angrenzenden Gebäude (südlich der Bahntrasse) eingehalten werden konnten.

Unabhängig von der Einhaltung der Richtwerte versuchen alle Baustellenakteure ihr Möglichstes, um die Lärmeinschränkungen so gering wie möglich zu halten. So werden Raupen möglichst weit weg von Wohnbebauung gestartet und Brecheranlagen für Bauschuttrecycling so weit wie möglich ins Innere der Stadtumbaufläche verlagert. Sicherheitsrelevante Signalgeräusche wie das regelmäßige Piepen bei Rückwärtsfahrten sind leider unvermeidbar; diese Signale können und dürfen nicht abgestellt werden.

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