• RAG baut neue Rampe auf die Wasserstadt

    Der Hellweger Anzeiger berichtet in einem Artikel vom 01.08.2019 darüber, dass die RAG eine neue Rampe auf die Wasserstadt beuen wird, um die Anrainer vor Lärm zu schützen. Den Artikel finden Sie hier.

  • Nachwuchs auf der Baustelle

    Pünktlich zur Brutzeit wurden mehrere Pärchen des Flussregenpfeifers (Charadrius dubius) auf der Baustelle gesichtet. Die putzigen Bodenbrüter besiedeln aufgrund des zunehmenden Verlusts naturnaher Flussauen immer häufiger Kiesgruben und Industriebrachen. Aus diesem Grund wurde auf der Baustelle der Wasserstadt ein 7000 m2 großer Schutzbereich für die Brutzeit eingerichtet. Dieser ermöglicht es den Vogelpaaren ihren Nachwuchs sicher und geschützt großzuziehen. Die ersten drei Jungvögel sind bereits Ende Mai geschlüpft. Erst nach 29 Tagen sind Sie flugfähig. Abbildung: Jungvogel des Flussregenpfeifers Ende Mai 2019

  • Ungebetene Gäste auf der Baustelle

    Während der Bodenaufbereitungsarbeiten wurden auf der Baustelle der zukünftigen Wasserstadt Bestände des Japanischen Staudenknöterichs (Fallopia japonica) und des Riesen-Bärenklaus (Heracleum mantegazzianum) entdeckt. Hierbei handelt es sich um eingewanderte Pflanzenarten, die sich aufgrund ihrer enormen Wuchskraft massenhaft ausbreiten. Während der Japanische Staudenknöterich vornehmlich eine Gefahr für einheimische Pflanzenarten darstellt, ist der Riesen-Bärenklau eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den Menschen. Sein Pflanzensaft enthält Substanzen, die bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonnenlicht eine fatale Wirkung haben. Neben starken Rötungen können schmerzhafte Verbrennungen mit Quaddeln und Blasen hervorgerufen werden. Insbesondere Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut sind besonders gefährdet. Aus diesem Grund werden die „ungebetenen Gäste“ seit April unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen abgetragen und fachgerecht entsorgt. Abbildung: Aufkommender Riesen-Bärenklau Ende April 2019 Abbildung: Staudenknöterich-Bestände Ende Mai 2019

  • Newsletter Mai 2019

    Bodenmodellierungsarbeiten Seit Dezember 2018 laufen die Bodenmodellierungsarbeiten in der Wasserstadt Aden. In den östlichen Baufeldern werden die dort zwischen 2016 und 2018 zwischengelagerten Böden von ihrem Bewuchs befreit. Diese Böden nennt man Bodenmieten. Bevor die Bodenmieten nun an der gewünschten Stelle eingebaut werden, werden sie bodenmechanisch und bodenchemisch untersucht. Dies ist wichtig um Sicherzustellen, dass der Boden keine chemischen Belastungen aufweist und später die notwendigen Dichtewerte für eine Bebauung erzielt werden. Daher erfolgt der Bodeneinbau nach dem Schichtprinzip. Schicht für Schicht wird der Boden an der gewünschten Stelle aufgetragen, verdichtet und hierbei glatt gezogen. Der Bodenaufbau beginnt im Osten, da hier die größten Bodenmassen eingebaut werden müssen. Diese werden später die Ufer des Adensees bilden. Foto: Einbau der Bodenmasse mit Bodenmieten im Hintergrund   Baustraßen Um die Beeinträchtigungen durch Bauverkehre möglichst gering zu halten wurden 2016 bis 2018 auf dem Gelände zahlreiche Bodenmieten angelegt, welche nun für den Erdaufbau genutzt werden können. Neu angelegte, interne Baustraßen auf dem Gelände sichern einen störungsfreien Verkehr ohne Nutzung des öffentlichen Straßenraums. Erst ab 2020 ist wieder eine externe Belieferung mit Böden vorgesehen. Auch diese erfolgt über eine gesonderte Flächenzufahrt von der dann wieder bereitstehenden Jahnstraße aus um die Anwohner im Bereich der Rotherbachstraße…

  • Westfälischer Anzeiger berichtet über Auftragsvergabe für die Wasserstadt

    Heute ist im Westfälischen Anzeiger folgender Artikel zur vergabe des Auftrags für das Bodenmanagement erschienen: